LED-Glossar A-Z

Begriffserklärungen und Definitionen der wichtigsten Fachausdrücke aus dem Bereich Licht / Lampen / LED

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Gibt an, wie breit das Licht nach vorne abgegeben wird, und ist definiert als der Winkel zwischen zwei Linien, die ausgehend von der LED-Lampe die Punkte mit 50% der Maximallichtstärke schneiden.

Bei der Produktion moderner Hochleistungs-LED sind Fertigungstoleranzen schon bei kleinsten Parameterschwankungen unvermeidlich. Die Halbleiter werden deshalb nach der Produktion entsprechend ihren Farbwerten und Wirkungsgraden sortiert und klassifiziert. Alle LED, die ähnliche Werte aufweisen, fallen in den gleichen „Behälter“ (Bin). Je enger die Toleranzen gesetzt werden, umso höher ist die Qualität von Systemen, die aus mehr als einer LED bestehen.

Die Lichtstärke (lat. für Kerze oder Talg- bzw. Wachslicht)
Eine Lichtquelle strahlt ihr Licht nicht nach allen Seiten gleichmäßig ab. Candela (cd) ist die Einheit welche den Lichtstrom beschreibt, welcher von einer Lichtquelle in eine bestimmte Richtung ausgesendet wird.
Candela ist wie Lumen eine Sendegröße welche den Eindruck der Strahlung im Auge beschreibt.

Gibt die Qualität der Farbwiedergabe von künstlichen Lichtquellen an. Im Deutschen wird CRI mit Farbwiedergabeindex übersetzt und Ra abgekürzt. Der Maximalwert des Index beträgt 100 und bedeutet keinerlei Verfälschung der Farben durch die Lichtquelle. Glühlampen können diesen Wert erreichen. LED-Lampen liegen typischerweise bei Ra 80, können aber auch einen Ra 90 und mehr erreichen.

Wir bieten dimmbare LED-Lampen in unserem Sortiment an. Die auf dem Markt üblichen Dimmer (Phasenan-/-abschnittsdimmer) sind meist für Glühlampen entwickelt worden und daher auf höhere Mindestlasten (W) ausgelegt, als es LED-Lampen bieten. Daher kann es zu Einschränkungen in der Funktionalität kommen.

Um verschiedene Lampen und Lampentypen miteinander zu vergleichen, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher folgende Begriffe und Einheiten kennen:

Effizienz

Eine grobe Klassifizierung der Effizienz erfolgt anhand des EU-Energielabels. Dabei bezeichnet Kategorie A die effizientesten Lampen. Genauer lässt sich die Effizienz von Lampen anhand der sogenannten Lichtausbeute ausdrücken – ein Kennwert, der beschreibt, welche Helligkeit (in Lumen) aus der aufgenommenen Energie (in Watt) erzeugt wird. Eine effiziente Lampe erzeugt bei geringem Energieeinsatz möglichst helles Licht. Die Lichtaus- beute ist sowohl von der Bauart einer Lampe abhängig als auch von ihrer Qualität.

Energieverbrauch

Das Maß für den Energieverbrauch einer Lampe ist Watt. Eine hohe Wattzahl bedeutet folglich, dass die Lampe im Verbrauch auch höhere Kosten erzeugt. Effiziente Lampen erzeugen bei gleicher Energieaufnahme (in Watt) mehr Helligkeit (in Lumen).

  Sammelstelle Hausmüll
Glühlampe x
Halogenlampe x
Energiesparlampe x
Leuchtstofflampe x
LED-Lampe x
alle anderen Entladungslampen x

ist die Lichtfarbe einer Lampe in Kelvin (K). Die Farbe von weißen Lampen kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt von als warm empfundenen rötlich gelb strahlenden Lampen bis zu den als kalt empfundenen bläulich strahlenden Lampen alle Zwischentöne.

Dabei gilt:
< 3300 Kelvin sind die warmweißen Lampen 3300 bis 5300 Kelvin sind neutralweiße Lampen > 5300 Kelvin Lampen sind Tageslichtweiß

Licht wird von Leuchtmitteln in verschiedenen Farbtönen abgegeben. Damit sind keine bunten, farbigen Lichter gemeint, sondern tatsächlich die „Anmutung“ des Lichtes. Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben.

Wärmere Lichtfarben – die gemütlichen – liegen bei 2000 bis 3300 Kelvin.

Neutrale Lichtfarben – das typische Bürolicht – liegt bei 3300 bis ca. 5300 Kelvin.

Tageslichtweiße Leuchten – Fabrikhallen, helle Shopbeleuchtung – fängt bei 5300 Kelvin aufwärts an.

LED kann alle diese Lichtfarben abdecken.

Wird mit Ra oder im Englischen mit CRI (Color Rendering Index) angegeben.
Der Wert beschreibt, wie gut eine von einer Lichtquelle beleuchtete Farbe wiedergegeben wird.
Farben werden von verschiedenen Lampen unterschiedlich dargestellt, weil das Spektrum der Lampen voneinander abweicht. Auch Lampen mit der gleichen Farbtemperatur können ein unterschiedliches Spektrum haben.
Also vergleicht man die Farbwiedergabe mit einer idealen Vorlage und ordnet die Lampe dann nach der Abweichung ein.
Ein Ra von 100 ist dabei die beste Farbwiedergabe = keine Abweichung von der idealen Vorlage, die Farben des beleuchteten Gegenstandes erscheinen so wie in der Natur.
Bei Büroflächen sollte man nur Lampen mit einem Farbwiedergabeindex von mindestens Ra 80 einsetzen. Räume in denen es auf Farbwahrnehmung ankommt brauchen einen möglichst hohen Farbwiedergabeindex (also Ra 90 aufwärts).

Bei Leuchtstofflampen steht der Ra Wert häufig verschlüsselt auf der Lampe.

Der aufgedruckte Wert
=> 740 bedeutet einen Ra Wert von mindestens 70 (erste Zahl) mit einer Farbtemperatur von 4000 Kelvin.
=> 850 bedeutet ein Ra Wert von mindestens 80 mit einer Farbtemperatur von 5000 Kelvin.

Der Überbegriff Entladungslampe umfasst alle Lampen, deren Leuchtprinzip auf Gasen oder Metalldämpfen beruht. Sie unterscheiden sich durch die Gasfüllung und den Betriebsdruck (Hochdruck- und Niederdruck-Entladungslampen) voneinander. Zur Gruppe der Entladungs- lampen zählen Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstoff- und Energiesparlampen, die sowohl gewerblich als auch in Privathaushalten zum Einsatz kommen. Darüber hinaus fallen darunter Induktionslampen, Halogen-Metalldampflampen sowie Natriumdampflampen, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften unter anderem zur Straßen- und Außenbe- leuchtung, in Sportstätten oder im Untertagebau verwendet werden.

Energiesparlampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber. Aber es gilt: In ihrer Anwendung sind sie für den Verbraucher völlig ungefährlich. Gemäß der EG-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter (gefährlicher) Stoffe in Elektro- und Elektronik- geräten (RoHS), beträgt der Grenzwert an Quecksilber maximal fünf Milligramm pro Lampe. Bei qualitativ hochwertigen Lampen wird dieser Wert häufig um mehr als 50% unter- schritten. Ab 2013 werden die Quecksilberwerte für Energiesparlampen weiter beschränkt: Ab dann dürfen Energiesparlampen höchstens noch 2,5 Milligramm Quecksilber enthalten. Vor, während und nach dem Betrieb kann ohnehin kein Quecksilber aus der Lampe entweichen. Die einzige Kontaktmöglichkeit ergibt sich, wenn eine Energiespar- lampe zerbricht. In diesem Fall entweicht das Quecksilber langsam in die Luft, da es bei Raum- temperatur verdampft. Die Konzentration ist dabei aber sehr gering und liegt deutlich unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte. Für zerbrochene Sparlampen gelten – wie für intakte, nicht länger funktionsfähige Energiesparlampen auch – spezielle Empfehlungen zur Entsorgung.

Das Licht einer Glühlampe wird durch einen auf ca. 2.700 Kelvin (K) erhitzten, gewendelten Glühdraht aus Wolfram erzeugt, der sich in einem mit Edelgas gefüllten Glaskolben befindet. Da beim Erhitzen des Drahts nur fünf Prozent der elektrischen Energie in Licht, der Rest in Wärme umgewandelt wird, haben Glühlampen eine schlechte Effizienzklasse. Selbst die besten erreichen nach dem EU-Energielabel nur die Klasse D. Ihre Lichtausbeute liegt bei maximal 14 Lumen pro Watt. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 1.000 Stunden.

Das Licht der Halogenlampe beruht – ähnlich wie bei der Glühlampe – auf einem erhitzten Wolframwendel. Halogenzusätze halten die Innenseite des Kolbens klar. Sie erlauben kleinere Abmessungen, ermöglichen den Einsatz besserer Materialien (Quarz), besserer Füllgase und lassen somit höhere Temperaturen zu. Ihre Lichtausbeute liegt bei bis zu 25 Lumen pro Watt, bei Netzspannungslampen bei bis zu 15 lm/W. Die brillante Lichtfarbe und ihre sehr gute Farbwiedergabe machen die Halogenlampe im designorientierten Einsatz beliebt. Unterschieden wird in Niedervolt- und Hochvolt-Halogenlampen: Niedervolt-Halogen- lampen sind für Spannungen von 12 Volt ausgelegt und werden an einem Transformator betrieben. Hochvolt-Halogenlampen hingegen sind für die Netzspannung von 230 Volt geeignet. Sie lassen sich direkt in die Fassung schrauben und sind 30 Prozent effizienter als Glühlampen.

Ist das Gehäuse, welches der Wärmeableitung/-strahlung der LED-Lampe dient. Hier kommen thermisch sehr gut leitende und abstrahlende Materialien zum Einsatz, die die im Inneren der Lampe erzeugte Wärme an die Umgebung abgeben.

Der physikalische Begriff für Helligkeit lautet „Lichtstrom der Lampe“. Dieser wird in Lumen angegeben. Dabei gilt: Je höher der Lumenwert, desto heller die Lampe – je niedriger, desto schwächer das Licht. Es hängt vom Lampentyp und der Qualität einer Lampe ab, wie viel Energie (in Watt) eingesetzt werden muss, um eine bestimmte Helligkeit zu erzielen (vergleiche auch Effizienz).

(IR-Strahlung) sind elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. Vor allem nahes Infrarot in einer hohen Dosis mit einer Wellenlänge von 780 bis 3.000 nm dringt tief in und unter die menschliche Haut und kann zu gesundheitlichen Schäden führen. LED-Lampen geben keinerlei IR-Strahlung ab.

Mit dem Kelvinwert wird die Lichtfarbe einer Lampe beschrieben. Ein hoher Wert steht dabei für tageslichtweißes Licht (ca. 5500K). Dieses wirkt eher kühl. Wer ein warmweißes Licht (ca. 2700K) mit einem geringen Blauanteil und somit wärmeren Ausstrahlung sucht, sollte auf einen niedrigen Kelvinwert achten. Dieses Licht entspricht auch dem einer herkömm- lichen Glühlampe. Mehr als 90 Prozent der in Deutschland verkauften Energiesparlampen fallen in diese Kategorie.

Kompaktleuchtstofflampen sind Leuchtstofflampen mit kleineren Abmessungen: Die stabförmige Leuchtstoffröhre wird gebogen und gefaltet – und ermöglicht somit, die Technik der Leuchtstoffröhre auch in kleine Leuchten einzusetzen. Dabei weisen sie die gleichen Vorteile wie die herkömmliche Leuchtstofflampe auf: Eine lange Lebensdauer von bis zu 15.000 Stunden, eine hohe Lichtausbeute zwischen 50 und mehr als 70 Lumen pro Watt sowie verschiedene Lichtfarben. Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem elektrischem Vorschaltgerät und Schraubsockel für große (E 27) und kleine (E 14) Fassungen werden als Energiesparlampen bezeichnet. Seit mehr als 25 Jahren sind sie bereits auf dem deutschen Markt erhältlich. Nach EU-Verordnung 244 dürfen nur Lampen mit Energieeffizienzklasse A die Bezeichnung Energiesparlampe tragen. Kompaktleuchtstofflampen enthalten geringe Mengen an Quecksilber.

LED-Lampen haben eine extrem lange Lebensdauer. Allerdings nimmt ihre Lichtleistung im Laufe der Betriebszeit ab. Üblicherweise weist die Lebenszeit die Betriebszeit aus, in der die LED-Lampen mehr als 70% ihrer anfänglichen Lichtleistung bereitstellen.

Leuchtdioden (LED = Licht Emittierende also aussendende Diode) basieren auf Halbleiterverbindungen, die den Strom direkt in Licht umwandeln. Also (vereinfacht) ein Halbleiterkristall wird durch Strom dazu angeregt Licht abzustrahlen.

Das funktioniert in der Praxis so gut, dass LED Lampen (wegen der enormen Vorteile) immer mehr herkömmliche Lampenarten ersetzen.

Die Abkürzung LED steht für „Licht emittierende Diode“. Das Licht wird in Halbleiterchips erzeugt und kann in allen Lichtfarben – von Warmweiß bis Tageslichtweiß und in vielen weiteren Farben – erzeugt werden. Ein Vorschaltgerät liefert den nötigen Gleichstrom. LED-Lampen sind robust, langlebig und sehr effizient (bis > 100 lm/W), sie lassen sich zudem einfach dimmen. Dabei sind sie sehr klein, die größten haben eine Kantenlänge von einem Millimeter. Für mehr Helligkeit wird die LED-Technik in Modulen kombiniert. Weitere Vorteile: LED-Lampen sind mit einer Brenndauer von bis zu 50.000 Stunden besonders langlebig. Heute sind LED-Retrofitlampen bis 60 Watt verfügbar. Ihre Lichtausbeute beträgt ca. 50 lm/W mit einer Lebensdauer von bis zu 25.000 Stunden – und die Technik verbessert sich dank kontinuierlicher Entwicklungen regelmäßig weiter. Unterschieden werden LED-Lampen als Komponenten eines Produkts (z. B. beim Mobiltelefon oder der Kompakt- anlage), fest in Leuchten verbaute LED-Technik (LED-Leuchten) und LED-Lampen mit Sockeln für standardisierte Fassungen (LED-Lampen oder LED-Retrofit-Lampen).

Der Überbegriff Leuchtstofflampe beschreibt Lampen mit folgendem Funktionsprinzip: Beim Stromfluss durch den Lampenkolben entlädt sich das enthaltene Quecksilber. Dadurch wird Energie in Form von UV-Strahlung freigesetzt. Leuchtstoffe auf der Innenseite des Kolbens verwandeln diese für das menschliche Auge unsichtbare Strahlung in sichtbares Licht. Leuchtstofflampen arbeiten mit Vorschaltgeräten, welche die Entladung unter Kontrolle halten und eine hohe Effizienz garantieren. Leuchtstofflampen sind in verschiedenen Licht- farben erhältlich. Sie haben eine sehr hohe Lichtausbeute von mehr als 100 Lumen pro Watt und eine hohe Lebensdauer, die bei bis zu 20.000 Betriebsstunden liegen kann.

Die Lichtfarbe einer Lampe wird in Kelvin (K) wiedergegeben. Ein hoher Kelvinwert steht für tageslichtweißes Licht (ca. 5500K), das eher kühl wirkt. Ein niedriger Kelvinwert für warmweißes Licht (ca. 2.700 Kelvin) mit einem geringen Blauanteil und damit wärmeren Ausstrahlung. Extra-warmweiße Lichtfarben (ca. 2.500 Kelvin) werden hauptsächlich zur stimmungsvollen Akzentuierung eingesetzt. Einer herkömmlichen Glühlampe entspricht die Farbe Warmweiß – mehr als 90 Prozent der in Deutschland verkauften Energiesparlampen fallen in diese Kategorie. Lampen in tageslichtweiß oder neutralweiß wirken dagegen eher nüchtern. Sie eignen sich optimal zur Beleuchtung am Arbeitsplatz.

Die Lichtstärkeverteilungskurve gibt an, wie viel Licht von einer Lampe in einem bestimmten Winkel ausgesendet wird. Dabei ist 0° immer senkrecht unter der Lampe.

Schnell können Sie so sehen ob die Lampe ihr Licht nach unten oder oben abgibt, ob der Lichtkegel der Leuchte schmal oder breit ist und wie viel Licht (in Candela) in eine Richtung abgegeben wird.

Diese Lichtstärkeverteilungskurve zeigt die Verteilung des Lichtes, einer nach unten abstrahlenden Lampe, mit einem relativ schmalen Lichtkegel.

Als Linse bezeichnet man ein optisch wirksames Bauelement mit zwei lichtbrechenden Flächen, von denen mindestens eine Fläche konvex oder konkav gewölbt ist. Bei LED-Lampen hat eine Linse die Funktion, das Licht zu bündeln oder zu streuen und so den Abstrahlwinkel zu definieren.

Die Angabe unter der Bezeichnung Lumen gibt den Wert für die Helligkeit einer Lampe an. Es gilt: Je höher der Lumenwert, desto heller die Lampe – oder anders herum: Je niedriger, desto schwächer das Licht. Dabei hängt es vom Lampentyp und der Qualität einer Lampe ab, wie viel Energie (in Watt) eingesetzt werden muss, um eine bestimmte Helligkeit zu erzielen (vergleiche auch Effizienz).

Lumen ist der Lichtstrom der Lampe. Die Einheit für die „Lichtleistung“ einer Lampe. Also praktisch die Zusammenfassung allen Lichts, welches die Lampe nach allen Seiten ausstrahlt. Eine Glühlampe von 40 Watt strahlt in etwa 400 Lumen nach allen Seiten aus. Lumen ist wie Candela eine Sendergröße und beschreibt das Licht, welches von der Lampe ausgesendet wird.

Der Vergleich Lumen zu Watt

Für Glühbirnen war Watt eine mehr oder weniger sinnvolle Angabe.

Lumen ist die Einheit für das gesamte Licht, welches eine Lampe nach allen Seiten ausstrahlt. Mit ihr wird die Helligkeit der Lampe beschrieben.

So hat eine 40 Watt Glühbirne ca. 400 Lumen. Da aber alle anderen Leuchtmittel mehr Lumen aus einem Watt herausholen (und das teilweise mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen) ist die Kategorisierung eines Leuchtmittels nur mit Watt nicht mehr sinnvoll.

Viel mehr braucht man beide Angaben – Lumen um die Helligkeit eines Leuchtmittels zu beschreiben und Watt um den Energieverbrauch des Leuchtmittels einordnen zu können.

Das Watt ergibt sich aus Volt x Ampere und bezeichnet die Leistung und kennzeichnet bei festgelegter Spannung (230V) auch den Stromverbrauch. Eine Glühbirne mit z.B. 40 Watt verbraucht also 40 Wattstunden in der Stunde = 0,04 kWh.

Davon ausgehend verbraucht also diese Glühbirne bei einer Brenndauer von 8 Stunden am Tag und 240 Tagen im Jahr 76,8 KWh (Kilowatt Stunden) im Jahr. (Watt x Stunden Täglich x Tage) geteilt durch 1000.
(40 Watt x 8 Stunden x 240 Tage)/1000 = 76,8 KWh
Sie zahlen also für diese Lampe bei einem Strompreis von 0,22 Euro 16,90 Euro (Kwh x Strompreis)

Bei einer LED Retrofit Lampe mit 403 Lumen bei 5 Watt sieht das Ganze dann so aus:
(5 Watt x 8 Stunden x 240 Tage)/1000 = 9,6 KWh
Sie zahlen also für die LED bei einem Strompreis von 0,22 Euro nur 2,11 Euro (KWh x Strompreis)

In Lux (lx) wird die Beleuchtungsstärke gemessen.

Sie beschreibt, wie viel Licht von der Lichtquelle auf einer bestimmten Fläche ankommt. Im Gegensatz zu Lumen und Candela ist Lux eine Empfängergröße – das heißt, es wird gemessen, wie viel Licht an einem bestimmten Punkt ankommt. Dabei wird berücksichtigt, wie weit die Fläche von der Lichtquelle entfernt ist und in welchem Winkel.

Zum Beispiel in Ihrem Büro. Über Ihrem Schreibtisch hängt in 2,40 m Höhe eine Leuchte. Die Messung mit einem Luxmeter ergibt 400 lx auf Ihrem Schreibtisch. Laut Norm brauchen Sie aber mindestens 500 lx. Also ist Ihre Lampe zu schwach und Sie benötigen entweder etwas Lichtstärkeres oder eine zusätzliche Beleuchtung.

Mit Hilfe einer Lichtverteilungskurve und einer kleinen Formel können Sie errechnen, wie viel Lux in welcher Entfernung noch ankommt. Dabei müssen Sie einfach die Lichtstärke (Candela) durch die Entfernung (in Meter) zum Quadrat rechnen. Hört sich kompliziert an – ist aber recht einfach.

Eine vielversprechende neue Entwicklung sind sogenannte organische LED-Lampen (OLED), die als flächige Lichtquellen weißes oder farbiges Licht emittieren können und im ausgeschalteten Zustand völlig transparent sein können. Die OLED-Technologie ist vorrangig für Bildschirme (z. B. Fernseher, PC-Bildschirme, Monitore) und Displays geeignet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die großflächige Raumbeleuchtung.

Energiesparlampen enthalten eine geringe Menge Quecksilber – gemäß der EG-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) weniger als fünf Milligramm pro Lampe. Das ist für die hohe Effizienz unumgänglich. Bei hochwertigen Energiesparlampen für den Haushalt liegt der Quecksilbergehalt heute schon bei unter zwei Milligramm. Die Lampen müssen aber gemäß dem Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (ElektroG) nach Gebrauch fachgerecht entsorgt und recycelt werden.

LED-Lampen sind sehr lange haltbar, und sie beinhalten kein Quecksilber. Da sie allerdings aus elektronischen Bauteilen bestehen, empfiehlt es sich, sie am Ende ihres Einsatzes, wie Elektromüll am Wertstoffhof zu entsorgen.

Oberstes Ziel des Recyclings ist die umweltgerechte Erfassung von Schadstoffen und die Wiederverwertung der im Prozess gewonnenen Stoffe zur Schonung knapper Ressourcen. Für das Lampenrecycling gibt es dabei unterschiedliche Verfahren. Grundsätzlich werden alle Lampen in ihre Einzelbestandteile zerlegt und anschließend fachgerecht entsorgt oder wieder in der Industrie eingesetzt. So wird beispielsweise das für Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren verwendete Metall beinahe vollständig recycelt, das Glas der Leuchtstofflampen kann unmittelbar für die Herstellung neuer Lampen benutzt werden.

Lenkt ähnlich einem gewölbten Spiegel die auf ihn einfallenden Lichtstrahlen in bestimmten Winkeln zurück. Reflektorlampen wie die PARATHOM PAR16 oder MR16 sind mit einem solchen Reflektor oder einer Linse ausgestattet.

Im professionellen Einsatz und in öffentlichen Einrichtungen sind Lampen besonderen Belastungen ausgesetzt – z. B. in Fluren und Gängen, Treppenhäusern und Tiefgaragen. Denn an solchen Orten wird das Licht sehr häufig ein- und ausgeschaltet. Deshalb sind hier Lampen gefragt, die über eine hohe Schaltfestigkeit verfügen, um eine entsprechende Lebensdauer zu garantieren. Energiesparlampen mit einer sogenannten Vorheizfunktion verfügen in der Regel über eine solch hohe Schaltfestigkeit:

LED-Lampen sind nicht grundsätzlich unendlich schaltbar.

In einer TCO werden die Gesamtkosten über die Lebensdauer einer Lampe oder einer bestimmten Betriebszeit berechnet. Es werden sowohl Anschaffungskosten als auch Wechselkosten und Betriebskosten (Strom) berücksichtig. LED-Lampen rechnen sich heute vor allem über ihre lange Lebensdauer und ihren niedrigen Stromverbrauch.

“Temperaturstrahler” ist ein Oberbegriff, der unter anderem Glüh- und Halogenlampen beschreibt. Er leitet sich aus der Funktionsweise dieser Lampen ab, die Licht durch das Erhitzen eines Drahts erzeugen.

“Temperaturstrahler” ist ein Oberbegriff, der unter anderem Glüh- und Halogenlampen beschreibt. Er leitet sich aus der Funktionsweise dieser Lampen ab, die Licht durch das Erhitzen eines Drahts erzeugen.

Transport von Altlampen

Energiesparlampen gelten nach der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahnen und Binnen- schifffahrt (GGVSEB) nicht als Gefahrgut. So ist keine besondere Bescheinigung für den Transport nötig. Achten Sie trotzdem darauf, dass die Sammelbox gesichert transportiert wird, damit es nicht zu unnötigem Lampenbruch kommt.

Niedervoltlampen benötigen einen externen Transformator. Es wird unterschieden zwischen konventionellem (magnetischem) Vorschaltgerät (KVG) und elektronischem Vorschaltgerät (EVG).

Energiesparlampen gelten nach der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahnen und Binnen- schifffahrt (GGVSEB) nicht als Gefahrgut. So ist keine besondere Bescheinigung für den Transport nötig. Achten Sie trotzdem darauf, dass die Sammelbox gesichert transportiert wird, damit es nicht zu unnötigem Lampenbruch kommt.

Schaltungen, die Netzspannung in einen konstanten Strom transformieren, mit dem die LED betrieben werden.

Ist eine für Menschen unsichtbare elektromagnetische Strahlung, die zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Osram LED-Lampen z.B. emittieren keinerlei UV-Strahlung.

Ist die abgeleitete SI-Einheit der elektrischen Spannung mit dem Einheitenzeichen V. Niedervolt-LED-Lampen (12 V) arbeiten mit Transformatoren. Hochvolt-LED-Lampen können an der Netzspannung (220 – 240 V) betrieben werden.

LED verwandeln im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln viel Strom in sichtbares Licht. Dennoch fliesst auch bei heutigen LED-Lampen noch immer ein grosser Teil der Energieaufnahme in (ungewünschte) Wärmeentwicklung. Jedoch steckt in der LED-Technologie viel Potenzial, um diesen Wert weiter zu verbessern.

Das Watt ist die Einheit für die Angabe von Energie pro Zeit, wobei häufig eine mittlere Leistung über eine gewisse Zeit ausgezeichnet wird. Hersteller elektrischer Geräte sind zur Angabe der maximalen Leistungsaufnahme verpflichtet. Diese Angabe sagt jedoch nichts über die abgegebene Leistung aus. Diese kann nämlich weit geringer sein. In diesem Fall spricht man von Energieverlusten bei der Wandlung der elektrischen Energie in andere Energiearten. Eine Glühlampe mit 60 Watt Leistung nimmt z. B. 60 Watt auf, gibt jedoch nur ca. 3 Watt (5%) in Form des erwünschten sichtbaren Lichtes ab und etwa 57 Watt in Form von ineffizienter Wärme.